Auf der Buchmesse in Frankfurt – wie ich den Grüffelo traf und tolle Bücher entdeckte

Die Buchmesse begann für mich mit einem Wake-up-Slam. Stefan Dörsing und Philipp Herold trugen Texte zu Orientierungslosigkeit, (A)normalität vor. Besonders unterhaltsam und treffend war die lyrische Analyse zum Zusammenhang zwischen Unordnung und Kreativität. 

Danach wartete ein kleines Frühstück mit Networking Beilage „Wir sind hier“ in der Agora. So früh am Mittwoch morgen war es allerdings sehr leer. Und da das warme Wetter sich auch so langsam verabschiedete besuchte ich das ARD Forum. Best of Druckfrisch mit Denis Scheck war wiedereinmal sehr unterhaltsam…
Ich konnte viele tolle Verlage besuchen und Neuerscheinungen entdecken und machte auch einen ersten Besuch im schönen Pavillion des Ehrengastes Brasilien. Eine wunderschöne, helle Atmosphäre und zwei erstklassige Leseorte wurden hier geschaffen. Zum einen eine Höroase, in der entspannt in der Hängematte brasilianischer Literatur gelauscht werden konnte, deren Übersetzung auf den Bildschirmbäumen mitzulesen war. Zum anderen eine wunderbare, einladende Installation aus schönen Lesematratzen: perfekt gestaltet für die typische Lesehaltung. Für mich der schönste Ruhe-Ort der Messe.
 Aufregend wurde es am Stand des Beltz und Gelberg Verlags, denn hier traf ich den Grüffelo!!!
Bei der Open Books Lesung von Terézia Mora „Das Ungeheuer“ im Frankfurter Kunstverein begeisterte mich allerdings vor allem das Konzept der kostenlosen Lesungen in schönen Räumen in Frankfurt. Der Roman selbst sprach mich nicht an.
Die Buchmesse ist in diesem Jahr rund und gelungen! Die vielen Lesungen und Gespräche auf der Messe und um sie herum, die spannenden Verlage und Neuerscheinungen sowie ein wunderschöner Pavillion des Gastlandes Brasilien.

 Noch bleiben zwei Tage um die Buchmesse zu besuchen, ich kann den Besuch sehr empfehlen!

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