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Neues aus Bullerbü

gifbullerbueZähne ziehen leicht gemacht

Astrid Lingrens Geschichten aus Bullerbü sind der Inbegriff der Geschichten einer heilen Kindheit. Die Kinder aus Bullerbü leben auf drei Höfen in der Natur, laufen zur kleinen Dorfschule einer netten Lehrerin, spielen viel. Und wenn die Eltern einmal auftauchen, dann zeigt sich das sie lieb und gerecht sind. Nur wenn es nötig ist sind sie auch einmal streng.

Toll an diesen Geschichten ist der Einblick in eine Welt, in der die Kinder so frei und selbstständig unterwegs sind. Draußen ergeben sich ganz automatisch durch Phantasie die lustigsten Spielideen. Und Probleme werden ohne Erwachsene gelöst.

Der Oetinger Verlag hat nun eine neue wunderschöne Hörspiel-CD herausgebracht: Immer lustig in Bullerbü. Mit den gleichen ausgezeichneten Sprechern, die schon beim Hörspiel  Mehr von uns Kindern aus Bullerbü dabei waren.

Besonders die Geschichte von Ole der einen losen Zahn hat und dem dann von einem Dr. Larsson mitten in der Nacht geholfen wird ist für Kinder ein großer Spaß. Auch die anderen Geschichten sind gelungen, etwa die Geschichte vom Seeräuberspiel und Bonbonkauf auf dem Heimweg von der Schule. Einzig die einleitende Erzählung gefällt mir nicht. Denn hier wird berichtet, wie Bosse später statt Inga eine Indianerin heiraten will. Hier kann man mit dem Kind über falsche Vorstellungen von anderen Völkern reden. Ich hätte jedoch für eine Hörspielfassung eine andere Einleitung bevorzugt.

Natürlich gibt in Bullerbü auch ab und an antiquierte Rollenbilder. Doch Astrid Lindgren wäre nicht Astrid Lindgren, wenn diese nicht auch in Frage gestellt und konterkariert würden.

Auch der neue Band Wir Kinder aus Bullerbü mit Zeichnungen von Katrin Engelkin ist sehr schön. Insbesondere die Geschichte von Oles Hund Swipp, den dieser durch Geduld und Geschick aus der schlechten Haltung des Schuhmachers Nett befreit ist gelungen! Und besonders viel gelacht wird bei der Geschichte „Als wir uns verkleideten“. Hier sind die Eltern außer Haus und die Mädchen verkleiden sich als Herr und Damen. Als die Jungen das sehen, werfen auch sie sich in Schale. Lasse zieht ein Kleid von Oles Mutter an. Und dann besuchen alle zusammen den Großvater.

Eine fünfpfotige Empfehlung für Bullerbü!

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Ich will auch in die Schule!

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Die kleine Lena spielt Schule, doch sie weiß noch gar nicht, wie es in der Schule wirklich ist.  Doch eines morgens weckt sie ihr Bruder Peter: Sie darf mit ihm zur Schule gehen!

Die wunderschöne Geschichte „Ich will auch in die Schule gehen“ von Astrid Lindgren wurde für Leser der ersten Klasse in der Reihe „Sonne, Mond und Sterne“ herausgegeben.

Die liebevollen Illustrationen von Kathrin Engelking fangen die Atmosphäre des Textes gut ein, die Schrift ist groß und sehr gut lesbar.

„Ich will auch in die Schule gehen“ ist ein tolles Buch für Erstleser. Und bei jüngeren Kindern oder  Geschwistern als Vorlesebuch ebenso beliebt.

Ich empfehle es mit fünf Pfoten!

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